Dolch

Der Dolch ein beliebtes Sammlerobjekt

Der historische Dolch hat schon immer eine große Faszination auf Sammler ausgeübt.

 

 

Zeugnis einer neuen Dimension des Krieges

 

Blankwaffen, zu denen neben Säbel und Degen auch Dolche und Bajonette zählen, spielten gegen Ende des 19. Jahrhunderts eine zunehmende Rolle im Militär.

Dolche, die den Messern sehr ähnlich sehen, gab es in sehr vielen verschiedenen Ausführungen.

In Abgrenzung zum Messer ist die Klinge eines Dolches in der Regel zweiseitig geschliffen, was ihn zu einer exzellenten Stichwaffe macht.

Messerklingen weisen zumeist einen Einseitenschliff auf.

Als Alternative zum Säbel trugen deutsche Marineoffiziere ab dem Jahr 1901 einen Dolch.

Eines der prominentesten Beispiele aus dem Ersten Weltkrieg sind die von diversen Manufakturen hergestellten Grabendolche.

Dabei handelt es sich um ein kompaktes Kampfmesser, das speziell für den Graben- und Stellungskrieg konzipiert wurde.

Eine komplett neue Choreografie des Krieges verlangte nach Waffen, die nahkampftauglich waren.

Es entwickelten sich durch die immer blutigeren und unerbittlichen Kämpfe Dolchmodelle, deren primäre Funktion es war, zu töten.

Militärhistorika des Dritten Reiches: eine unglaubliche Vielfalt

 

Die Offiziere des Heeres trugen zwischen 1935 und 1944 einen Heeresdolch zur Ausgehuniform, was diesem Typus den Beinamen Heeresdolch gab.

Das Modell wurde vom Reichskanzler persönlich ausgesucht, zu jedem Exemplar gehörten noch ein Gehänge und ein Portepee.

Das Dritte Reich kannte eine Fülle an Dolchmodellen.

Neben dem klassischen Dienstdolch gab es den Ehrendolch und Geschenkdolch, Dolche der Marine, der Luftwaffe, den NSKK Dienstdolch und die Dolche der SS und der SA. So zählt der Feldherren Halle Dolch der SA zu den seltensten und begehrtesten Militärhistorika.

Die SA Dienstdolche und die der Kaderschmiede NAPOLA können leicht verwechselt werden. Zu identifizieren sind Dolche oft an den unterschiedlichen Eingravierungen, so finden sich Worte wie “Meine Ehre heißt Treue” oder “Alles für Deutschland”.

 

Materialverwendung

In den Kriegswirren wurden die Dolche aus verschiedenen Metallen gefertigt, je nachdem, was gerade verfügbar war. So finden sich Modelle aus Neusilber, Aluminium, Zink oder Buntmetall.

Zu den prominentesten Herstellern der Wehrmachtsdolche zählen unter anderem Axt und Hauerfabrik, Clemen & Jung, Carl Eickhorn, Herder, Höller, Heller Zwillingswerk, Robert Klaas, P.D. & Carl Krebs, P.D. Lüneschloss, Ernst Pack & Söhne, Lauterjung Puma, Emil Voss, Paul Weyersberg oder Anton Wingen. Aufgrund der unterschiedlichen Merkmale der einzelnen Hersteller lassen sich die Dolche sicher zeitlich bestimmen.

Die Dolchproduktion wurde 1942 vorübergehend eingestellt, damit kriegswichtige Güter hergestellt werden konnten.

1944 wurde in der Wehrmacht das Tragen eines Dolches untersagt, man stattete die Angehörigen der Streitkräfte nun mit einer Pistole aus.

 

 

 

 

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